Die Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland und wie sie in Erinnerung blieben

Theodor Heuss: Seenotrettungskreuzer

Heinrich Lübke: „Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger“

Gustav Heinemann: Briefmarke

Walter Scheel: Stimmwunder

Karl Carstens: Wanderer Nummer 5.736.988

Richard von Weizsäcker: Stimme der Vernunft

Roman Herzog: Nicht der Kaiser

Johannes Rau: Wir sind Papst

Horst Köhler: stimmlos ohne Bank

Christian Wulff: Eigenheim verpflichtet

"Asozialer Effekt" durch Facebook & Co.

Web-Medien sind parasitär," fuhr Thurnher fort. "Sie verlassen sich auf alte Medien und recherchieren nicht selbst.

- Der Herr Thurnher ist Armin Thurnher, Gründer des Wiener "Falters".

- Das Zusammenschreibseln von Agenturmeldungen und PR-News würde ich persönlich jetzt nicht "recherchieren" nennen wollen, bestimmt aber halt doch zu xx% (bitte garstigen 2stelligen Wert selbst eintragen) den Redaktionsalltag in xx% (bitte garstigen 2stelligen Wert selbst eintragen) der "alten" Medien.

- Wenn die "alten" Medien recherchieren, dann gerne auch mal in Spezial-Blogs, also den sogenannten "neuen" Medien.

- Wenn die "neuen" Medien auf Rechercheergebnisse der "alten" Medien hinweisen, dann ist das nicht Parasitentum, sondern kostenfreies Marketing

- Wenn wir in den "neuen" Medien über Rechercheergebnisse der "alten" Medien kommunizieren, ist das so wenig parasitär, als wenn wir bei einem Glas Bier die neuesten Rechercheergebnisse des Falters ventilieren.
Weil wenn der Herr Thurnher das auch nicht haben möchte, dann sollte er seine Rechercheergebnisse einfach für sich behalten. Dann wär er da ganz auf der sicheren Seite.

Der große Tauschangriff

Eigentum ist Diebstahl" erhält auf diese Weise eine ganz neue Bedeutung, denn ginge es nach dem Willen von DRM-Falken, würde es ein Eigentum der Nutzer an digitalem Gut gar nicht mehr geben. Bücher, Musik, Filme, Spiele oder Software, die diesen neuen Beschränkungen unterliegen, kann man quasi nur noch ausleihen - wie ein Kolchosegerät. Bei einer solchen Neubewertung des Urheberrechts scheint es im Kern darum zu gehen, das Privateigentum abzuschaffen. Der Kommunismus ist an dem Versuch gescheitert. Soll der Idee nun mit den Mitteln des digitalen Kapitalismus doch noch zum Sieg verholfen werden?

Der grantige Chefökonom

Vielleicht ist es ja gar kein Zufall, dass so viele gängige Talkshowmeinungen zur Krise auch von Kanzlerin oder Finanzminister stammen könnten (und stammen): dass Banker die Bösen sind (nicht Finanzminister, die jahrelang dereguliert haben); oder Notenbanker; oder dass das Glück der Welt an schrumpfenden Boni hängt (nicht daran, dass eine Große Koalition schneller auf überhöhte Bankengewinne reagiert); oder dass die Amis unverantwortlich sind, was prima davon ablenkt, dass die Deutschen mit absurd hohen Exportüberschüssen und Wachstumsparasitentum ebenso zur Krise beigetragen haben – und es mangels Einsicht bei nächster Gelegenheit wieder tun. Es waren ja weder Banker noch Amis, die unsere Mehrwertsteuer um drei Punkte angehoben, die Binnenkonjunktur grotesk deprimiert und die Konjunktur damit noch absurder vom Wohl und Wehe im Rest der Welt abhängig gemacht haben. Jetzt stehen die Deutschen trotzdem mit drastisch gestiegenen Staatsschulden da – bei stark gefallener Wirtschaftsleistung.
via ftd.de

Steuersenken - aber richtig. Nämlich die Mehrwertsteuer.

Herr Dr. Martin, ist der Kapitalismus ein System, das funktioniert?

Herr Dr. Martin, ist der Kapitalismus ein System, das funktioniert?

Die Essenz des Kapitalismus ist der Kredit. Finden sich genügend Kreditgeber und in entsprechender Höhe Schuldner, funktioniert das System auf der ersten Stufe. Da die Kreditnehmer Zinsen schuldig sind und überdies Gewinne realisieren wollen, bedarf es ab der zweiten Stufe zusätzlicher Kreditgeber bzw. - nehmer, da die von den Unternehmen ausgezahlten Faktorkosten nicht ausreichen, um die Märkte zu räumen. Diese zeitlich späteren „Nachschuldner" müssen die zu zahlenden Zinsen bzw. zu realisierenden Gewinne finanzieren - und so immer weiter. Damit ist der Kapitalismus ein Kettenbrief. Fallen die erforderlichen Nachschuldner aus, kommt es auf den zeitlich vorgelagerten Stufen zu Krisen und Kollaps.

Aha, liebe Parteien

Aha, liebe Parteien,

neulich las ich, Ihr führt jetzt also einen Online-Wahlkampf. Soso, interessant. Darf ich Euch da mal kurz was erklären? Ja? Danke.

Das geht doch gar nicht.

Weil: wir sind das Netz. Ich mein, Ihr könnt ja gerne Eure Websites als verlängerte Plakatwand mit “Botschaften” zupflastern. Ihr könnt auch gern auf Twitter oder Facebook rumhampeln, um zu zeigen, wie “down” Ihr mit uns seid. Aber, das nennt ihr dann schon einen Online-Wahlkampf? Nicht Euer Ernst, oder?

Ihr fragt mich… was? Was ein Online-Wahlkampf denn ist? Ihr wisst das gar nicht? Ich mein, dabei findet doch gerade einer direkt vor Euren Augen statt. Wir sind doch gerade dabei und machen einen. Gegen Euch!

Wir machen gerade einen Haufen kreativer Aktionen, dezentral, unkoordiert aber effektiv. Jeder ist aufgerufen, viele machen mit. Die Leute schreiben Blogeinträge, sie Twittern Links zu Informationen, sie schreiben an Abgeordnete, sie starten Petitionen und Umfragen, ja, sie rufen sogar Eltern und Bekannte an. Sie machen Häuserwahlkampf! Organisiert über das Internet. Ja, so wie bei Obama. Ja, ganz genau, so wie ihr das gerne für Euch hättet.

Nein. Online-Wahlkampf, das könnt ihr nicht. Das können nur wir, wenn uns ein Thema wichtig ist.

Wenn Ihr - ich sage mal so - den Hauch eine Chance für einen solchen Online-Wahlkampf haben wollt, dann solltet ihr eines erstmal begreifen: Jeder Online-Wahlkampf fängt damit an, dass man uns in Boot holt. Und macht Euch da keine Illusionen: Das geht nicht durch Twitterrumgeschleime und Facebookgruppengründen. Das geht nur durch Inhalte! Das ist ein klarer und knallharter Deal. Wer sich voll uns ganz auf unsere Seite schlägt, wer bereit ist, glaubwürdig für die digitale Freiheit zu kämpfen, wer Netzneutralität und Datenschutz auf die Agenda setzt, der hat jedenfalls die Chance uns für sich zu begeistern, der kann vielleicht mit unserer Unterstützung rechnen.

Wer aber die Vorratsdatenspeicherung durchsetzt und eine Zensurinfrastruktur im Internet aufzieht, für den werden wir nicht nur nichts tun. Den werden wir nicht nur nicht wählen. Nein, der wird unser Feind sein. (Nein, nicht “Gegner”, wie unter Euren fraktionierten Kuschelgruppen im Parlament, ich meine das so wie ich es sage: “Feind”!) Und zwar für unabsehbare Zeit. Gegen den wird sich die volle Wut entladen. Die Lawine wird gegen ihn rollen, der wird keinen Fuß in die Tür bekommen, im Netz, weil Tausende sofort draufsteigen werden. Der wird sich noch im Wahlkampf 2013 für sein Verhalten rechtfertigen müssen und Parteien werden einen Jahrzehntelangen Imageschaden davontragen.

Die Anti-Internetpartei von heute, ist die Anti-Gesellschaftspartei von morgen!
Glaubt ihr nicht? SPD und CDU probieren es gerade aus. Warten wir’s ab.

Es war ja nicht so, als hätten die Demokraten das Netz umarmt, sondern dann doch eher genau andersrum.

Real-life Superheroes: 10 People with Incredible Abilities - Oddee.com (superheroes)

The Incredible Brain (Daniel Tammet)

Daniel Paul Tammet is a British high-functioning autistic savant gifted with a facility for mathematical calculations, sequence memory, and natural language learning. He was born with congenital childhood epilepsy. Experiencing numbers as colors or sensations is a well-documented form of synesthesia, but the detail and specificity of Tammet's mental imagery of numbers is unique. In his mind, he says, each number up to 10,000 has its own unique shape and feel, that he can "see" results of calculations as landscapes, and that he can "sense" whether a number is prime or composite. He has described his visual image of 289 as particularly ugly, 333 as particularly attractive, and pi as beautiful. Tammet not only verbally describes these visions, but also creates artwork, particularly watercolor paintings, such as his painting of Pi.

Tammet holds the European record for memorising and recounting pi to 22,514 digits in just over five hours. He also speaks a variety of languages including English, French, Finnish, German, Spanish, Lithuanian, Romanian, Estonian, Icelandic, Welsh and Esperanto. He particularly likes Estonian, because it is rich in vowels. Tammet is creating a new language called Mänti. Tammet is capable of learning new languages very quickly. To prove this for the Channel Five documentary, Tammet was challenged to learn Icelandic in one week. Seven days later he appeared on Icelandic television conversing in Icelandic, with his Icelandic language instructor saying it was "not human."


Th

INSM - Stimme der ökonomischen Vernunft, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) » Inflation ist Diebstahl

Vor wenigen Tagen hat Finanzminister Peer Steinbrück vor einer steigenden Inflationsgefahr und damit vor einer Krise nach der Krise gewarnt. Eigentlich schön, dass der Inflationsminister auf seinen eigenen Flächenbrand hinweist. Aber vermutlich möchte er mit seinem Hinweis aus dem Hause “Biedermann und die Brandstifter” gerade von der eigenen Verantwortung ablenken.

Soso, Herr Bundesliberaler Schäffler. Für die “Verwüstung des Geldwesens” zeichnet also uns Steinbrück verantwortlich?

Um mal bei Ihrem Zündelbild zu bleiben: nach einem verheerenden Grossbrand sind nicht die Brandstifter in die Verantwortung zu ziehen, sondern die Feuerwehr für die von ihr verursachten Wasserschäden.

Für uns alle am besten wäre es natürlich, wenn der Bund seine HRE-Anteile samt Bürgschaften an die FDP überträgt. Dann wären Vollprofis wie Sie am HRE-Ruder und alle Inflationsgefahr bestimmt gebannt.